Meditation in der Natur

Als Sri Chinmoy mit 33 Jahren in den Westen kam, hatte er noch nicht viele Schüler. Er traf sich mit ihnen in einem ihrer Häuser oder – was noch inspirie- render war – man fuhr gemeinsam auf’s Land, wo man in freier Natur medi- tieren konnte. Ich kann mich noch gut an Ausflüge in den frühen Achziger Jahren erinnern, als wir schon einige Hundert Sucher aus allen Teilen der Welt waren, die sich in New York und Umgebung zweimal im Jahr trafen. Wir mieteten damals gelbe Schulbusse und fuhren 2 – 3 Stunden weit, um dort zu meditieren, neue Lieder zu lernen oder uns sportlich zu betätigen. Wie sagte doch Sri Chinmoy, “das Zusammensein mit einem verwirklichten Meister ist die höchste Form der Meditation”. Diese Momente sind es auch, die uns niemand mehr nehmen kann. Jetzt, wo er auf der äusseren Ebene nicht mehr unter uns ist, sind es solche Erinnerungen, die uns Inspiration und Ansporn geben.
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